Die MessageCenter-Engine registriert unautorisierte Zugangsversuche zudem erfolgt ein Abgleich mit anderen sogenannten Blacklists. Gibt es von einer Adresse eine Häufung derartiger Versuche, so kann dies zur internen Sperrung dieser Internetprotokoll Adresse (IP-Adresse) führen. Was wiederum bedeutet dies für Anwender?
Nehmen wir beispielsweise einmal an, Sie machen Urlaub in einem der beliebten fernöstlichen Reiseziele und möchten von dort aus Ihre Mails abfragen. Der wohl einfachste aber auch unsicherste Weg wird der Accountabruf von einem Internetcafe aus sein. Zu bedenken ist in diesem Zusammenhang immer auf welchem Rechner bzw. auf welcher Tastatur welche Zugangsdaten eingegeben werden und ob es sich nur um einen speziellen Urlaubsaccount, für Grüße aus dem Ausland, oder um den Geschäftszugang mit sensiblen Daten handelt. Eine weitere Möglichkeit des Zugriffs besteht mittels eigenem Note- bzw. Netbook und einem UMTS-Stick. Zugegeben, diese Variante ist im Ausland sich nicht die Günstigste, aber man hat die größtmögliche Sicherheit, wenn schon Mails im Urlaub abgerufen werden müssen.
In beiden Fällen, Internetcafe wie eigenem mobilen Zugang kann es vorkommen, dass man von dem MessageCenter-Server abgewiesen wird und sich nicht anmelden kann. An was liegt dies nun?
Egal mit welcher Methode Sie ins Internet gehen, der Rechner von dem aus dies geschieht zieht sich bei der Einwahl eine eigene IP-Adresse. Wurde diese Adresse beispielsweise im Vorfeld für die Versendung von Spammails verwendet und ist damit in der MessageCenter-Engine hinterlegt, werden Anfragen von dieser IP-Adresse vom MessageCenter-Server abgelehnt.
Die Erfahrungen zeigen, dass derjenige welcher mit dem eigenen Stick unterwegs ist wesentlich bessere Chancen hat nicht eine IP-Adresse zu erhalten die schon einmal negativ aufgefallen ist als jemand der in einem Internetcafe ins www geht.